Am vergangenen Samstag war der SKC Siemau bei der Info-Veranstaltung des Bezirks Oberfranken in Rattelsdorf beteiligt und folgende Regeländerungen werden vom Bayerischen Sportkegler- und Bowlingverband beraten und höchstwahrscheinlich auch umgesetzt. Die Betonung liegt auf „höchstwahrscheinlich“. Es handelt sich um eine Planung für die Zukunft. Eine große Mehrheit dafür scheint es zu geben. Ab der Saison 2020/21 könnte es daher zu folgenden Änderungen kommen:

  • Die namentliche Meldung durch den Sportwart entfällt. Jeder Kegler ist generell frei in jeder Mannschaft spielberechtigt.
  • Spieler können flexibel, wie es in anderen Sportarten und Landesverbänden des Kegelsports bereits der Fall ist, auch in höheren und niedrigeren Mannschaften eingesetzt werden.
  • Die Regelung mit 4 Einträgen nach oben wird abgeschafft. Spieler dürfen grundsätzlich nach oben oder unten aushelfen, jedoch nur eine Mannschaft tiefer als im vorherigen Spiel. Ein Wechsel von der 1. Mannschaft in die 3. Mannschaft ist daher nicht möglich.
  • Nach oben dürfen Spieler unbegrenzt (bis 12 Einsätze) eingesetzt werden.
  • Nach 12 Einsätzen ist ein Spieler in einer Mannschaft „festgespielt“ und darf nicht mehr nach unten aushelfen. Dies betrifft nur Kegler unserer 1. Herren-Mannschaft. Die Regelung wird auf Kreisebene nicht angewendet. In der Kreisliga und den Kreisklassen spielt man sich nicht fest.
  • Ein Spieler darf maximal 24 Punktspiele pro Saison und 2 Spiele pro Woche bestreiten. Pokalspiele und Meisterschaften zählen nicht als Punktspiele.
  • Der Einsatz gilt nach exakter Uhrzeit des Einsatzes. Bei zwei zeitgleich ausgetragenen Spielen, dürfte ein Spieler in zwei Partien antreten, wenn er es zeitlich schafft, in beiden Partien parallel zu kegeln - z. B. auf 2-Bahnen-Anlagen.
  • Es zählt immer das letzte absolvierte Spiel eines Keglers, unabhängig von Spielverlegungen.
  • Eine Mannschaft meldet keinen Mannschaftsführer mehr, sondern einen Ansprechpartner. Dies ist erforderlich, da es keine festen Mannschaften mehr gibt und der Mannschaftsführer wöchentlich ein anderer sein kann..
  • Das Spielrecht wird über die Software Sportwinner geregelt, die dann alle Mannschaften verwenden müssen. Eine Liste mit den bereits absolvierten Einsätzen wird Sportwinner als Download zur Verfügung stellen.
  • Ein Club mit 7 aktiven Keglern könnte theoretisch zwei Mannschaften melden und eine Saison bestreiten. 7 Spieler hätten 168 Einsätze zur Verfügung. Benötigt werden für zwei Mannschaften 144 Einsätze.

Exakte Regelungen für Bundesligaspieler, für gemischte Mannschaften, für Kombi-Mannschaften und für den Kreispokal müssen noch getroffen werden.

Es hört sich alles komplizierter an als es ist. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet die Änderung im Spielrecht nur, dass man immer in allen Mannschaften spielen kann, jedoch nur eine Mannschaft tiefer als im vorherigen Einsatz. Wie bereits erwähnt, darf ein Spieler nach seinem Einsatz in der 1. Mannschaft nicht unmittelbar darauf in der 3. Mannschaft spielen. Ein Einsatz ist ab einem Wertungswurf erfolgt (Wertungswürfe sind die Würfe 1 bis 120; Probewürfe sind keine Wertungswürfe)

Anmeldung

Datenschutzerklärung + Impressum